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Gut geschützt ohne Binde, Tampon & Co.?

Die Menstruationsunterhose

Unterwäsche für die Periode? Also für mich sind das bequeme Slips, die optisch eher in die Kategorie „Oma-Schlüpfer“ passen und mir die Tage so angenehm wie möglich machen. Aber kürzlich habe ich den Begriff in einem anderen Zusammenhang gehört. Es gibt nämlich spezielle Menstruations-Unterhosen. Diese sollen während der Periode eine umweltfreundliche Alternative zu herkömmlichen Hygieneartikeln wie Binden und Tampons sein und das sogar mit Wohlfühlfaktor. Ich habe mich einmal genauer informiert, was dahinter beziehungsweise darunter steckt.   

Saugstark wie Tampons und Binden?

Bei der Menstruations-Unterhose handelt es sich um einen Slip mit eingebauter Bindenfunktion. Sie besteht an der Stelle, wo normalerweise die Binde eingelegt wird, aus mehreren Lagen Stoff, die unterschiedliche Funktionen erfüllen. Die Anzahl dieser Lagen variiert je nach Hersteller. So besteht eine Lage aus einer antibakteriellen Schicht. Auf diese folgt eine weitere Lage, die die Flüssigkeit absorbiert. Diese Schicht soll die gleiche Menge Blut aufnehmen wie bis zu zwei Tampons. Den Abschluss bildet eine undurchlässige Lage, die garantieren soll, dass die Kleidung sauber bleibt. Die Unterwäsche wird nach Bedarf, aber mindestens einmal pro Tag gewechselt. So soll sie dafür sorgen, dass sich die Trägerin sicher und wohlfühlt, obwohl sie keine weiteren Hygieneartikel benutzt. Positiver Nebeneffekt: Dabei sollen weniger Keime in die Scheide gelangen als beim Tragen von Tampons. Besonders praktisch: Das Höschen ist waschbar und lässt sich so einfach wiederverwenden. Ganz neu ist die Idee übrigens nicht. Durch eine kleine Internetrecherche habe ich festgestellt, dass es inzwischen mehrere Hersteller gibt, die spezielle Perioden-Unterwäsche anbieten – sogar Modelle, die ganz und gar nicht nach „Oma-Schlüpfer“ aussehen. Preislich bewegen sich die Stücke zwischen 20 und 40 Euro.  

Die bessere Alternative zu Tampons & Co.?

Zugegeben, die Idee ist für mich ein bisschen gewöhnungsbedürftig. Wenn ich mir vorstelle, trotz Menstruations-Unterhose während meiner Periode ohne Binde, Tampon oder Ähnliches herumzulaufen … ja „läuft“, würde ich sagen. Aber vielleicht ist das nur reine Kopfsache und man gewöhnt sich daran. Allerdings habe ich auch einige Erfahrungsberichte im Netz gelesen. Und diese persönlichen Praxistests haben ergeben, dass die spezielle Unterwäsche mehr für die schwächeren Tage ausgelegt ist, also die, an denen die Blutung nicht so stark ausfällt. Frauen mit einer starken Regelblutung werden das Höschen daher häufiger wechseln müssen beziehungsweise wollen. Und wie praktisch sich das handhaben lässt, wenn man beispielsweise unterwegs ist, kann ich mir nicht vorstellen. Viele Betroffene fühlen sich ohnehin wohler, wenn sie gleich doppelt geschützt sind: durch die Kombination von Binde und Tampon. Ob hier die Menstruations-Unterhose eine gute Wahl ist, oder ob eventuell eine andere Alternative infrage kommt, muss letztlich jede Frau für sich selbst entscheiden.