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Von hell bis dunkel: Das sagt das Periodenblut über die Gesundheit aus

Während des Menstruationszyklus laufen unterschiedliche Prozesse im Körper ab, die wir als Frau mehr oder weniger deutlich spüren – von der Ankündigung der Periode, wenn einige sogar den Eisprung fühlen, bis hin zum Offensichtlichsten: der Blutung selbst. Diese kann sich während der Menstruation verändern. Sie kann unterschiedlich stark auftreten oder ihre Farbe ändern. Letzteres kann einiges über unsere Gesundheit und unseren Lebensstil aussagen. Lesen Sie hier eine kleine Farblegende.

Helles Rot

Arbeiten Sie gerade an einem anstrengenden Projekt? Stehen wichtige Entscheidungen an oder haben Sie sich (vielleicht unbewusst) über einen längeren Zeitraum nicht ausgewogen ernährt? Dann könnte das Periodenblut vorübergehend sehr hell sein. Die Ursache kann ein niedriger Östrogenspiegel sein, welcher auf einen ungesunden Lebenswandel mit Extrem-Diäten, Stress und Schlafmangel hindeutet. Das kann aber auch ein Anzeichen für eine Schwangerschaft sein. Denn nicht immer bleibt während der Schwangerschaft die Periode aus. Wenn Sie unsicher sind, lassen Sie sich beim Frauenarzt oder der Frauenärztin durchchecken.

Mittleres Rot

Hat das Blut eine sattrote Farbe, die eventuell an Tagen mit einer stärkeren Blutung etwas dunkler wird, können Sie davon ausgehen, dass alles in Ordnung ist. Kommt Ihnen die Blutung allerdings ungewöhnlich stark und lang vor, und beeinflusst das Ihre Lebensqualität, sollten Sie medizinisch abklären lassen, ob es sich dabei vielleicht um eine Menorrhagie handelt. Von dieser Erkrankung sprechen Ärzte, wenn die Regelblutung laut Definition pro Menstruationszyklus länger als sieben Tage andauert und Sie innerhalb dieser Zeit mehr als 80 Milliliter Blut verlieren. Die starke Blutung kann unterschiedliche Ursachen haben, die gezielt behandelt werden sollten.

Dunkles Rot

Hat die Periode gerade erst eingesetzt, ist das Blut oft etwas dunkler gefärbt, leicht bräunlich und enthält vereinzelt dunkle Klumpen. Oft handelt es sich dabei um Geweberückstände der Gebärmutterschleimhaut. Die dunkle Farbe geht auf einen natürlichen Prozess zurück: die Oxidation: Je länger das Blut im Körper verbleibt, desto dunkler wird es. Auch hier gilt: Kein Grund zur Beunruhigung, es sei denn, die Blutung ist für Ihr Empfinden ungewöhnlich stark. Kommen starke Menstruationsschmerzen hinzu, sollten Sie untersuchen lassen, ob eine Endometriose dahintersteckt. Bei der gutartigen Erkrankung siedelt sich zusätzliche Gebärmutterschleimhaut auch außerhalb der für sie vorgesehenen Stellen an.

Orange oder Grau

Hat die Blutung eine ungewöhnliche Farbe und kommen Beschwerden wie Juckreiz, Brennen oder Schmerzen beim Urinieren hinzu, sollten Sie sofort zum Frauenarzt oder zu einer Frauenärztin gehen. Ursache kann eine Infektion, zum Beispiel eine bakterielle Vaginose, oder eine Geschlechtserkrankung sein.

Den Arzt oder die Ärztin um Rat fragen

Auch wenn es für manche Frauen befremdlich klingt und sie ihre Tage lieber so schnell (und so unsichtbar) wie möglich hinter sich bringen möchten: Es lohnt sich, genauer hinzuschauen. Denn so haben Sie Veränderungen Ihrer Periode im Blick und können, wenn nötig, rechtzeitig reagieren und einen Frauenarzt oder eine Frauenärztin um Rat fragen.