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Was Frauen über das Rauchen wissen sollten

Es gibt viele gute Gründe, mit dem Rauchen aufzuhören. Wir liefern noch ein paar mehr! Lesen Sie hier, welche besonderen Risiken das Rauchen speziell für Frauen mit sich bringt. Außerdem: Die Wahl des richtigen Zeitpunktes kann es erleichtern, davon loszukommen.  

Rauchen beeinflusst den Zyklus

Rauchen kann den normalen Ablauf des Menstruationszyklus erheblich stören. Darauf verweisen die Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung auf der Website www.rauchfrei-info.de sowie das Deutsche Krebsforschungszentrum in der Broschüre „Frauen und Rauchen in Deutschland“. So leiden Raucherinnen stärker unter Schwankungen der Zykluslänge sowie unter Regelschmerzen. Je mehr Zigaretten geraucht werden, desto höher das Risiko für Schmerzen. Außerdem kommen Raucherinnen früher in die Wechseljahre als Nichtraucherinnen. Dass Rauchen während der Schwangerschaft schädlich für Mutter und Kind ist, ist bekannt. Aber wussten Sie, dass es als Raucherin auch schwieriger werden kann, schwanger zu werden?

Rauchen beeinträchtigt die Fruchtbarkeit

Tatsächlich sind Frauen, die rauchen, häufiger unfruchtbar als Nichtraucherinnen. Das gilt bereits bei einem Konsum von rund zehn Zigaretten pro Tag. Grund dafür sind die Inhaltsstoffe des Tabaks. Die Giftstoffe fließen durch die Blutbahn und verteilen sich im Körper. Sie beeinträchtigen die Entwicklung der Eizellen und stören die Hormonbildung. In der Gebärmutter erschwert das die Einnistung der befruchteten Eizelle. Dadurch sinken die Chancen auf eine erfolgreiche Schwangerschaft. Die gute Nachricht: Wenn die Frau mit dem Rauchen aufhört, verbessert sich auch die Fruchtbarkeit wieder und ist nach etwa einem Jahr ohne Zigarette wieder auf dem Niveau von Nichtraucherinnen.

Rauchen und Pille: erhöhtes Thromboserisiko

Bei einer Thrombose bilden sich Blutgerinnsel in den Gefäßen, wodurch diese verstopft werden. Bei Frauen, die rauchen und die Antibabypille nehmen, ist das Risiko, eine Thrombose zu entwickeln, deutlich erhöht. 

Übrigens: In der Gynäkologie wird die Antibabypille nicht nur zur Verhütung eingesetzt. Sie kann auch Bestandteil einer Hormontherapie zur Behandlung von sehr starken und langen Regelblutungen sein. Frauen, die unter einer solchen Menorrhagie leiden und deren Familienplanung nicht aktuell oder bereits abgeschlossen ist, wird je nach Ursache für die Blutungsstärke von der Frauenärztin oder dem Frauenarzt eventuell empfohlen, die Pille einzunehmen. Das Präparat hemmt das Wachstum der Gebärmutterschleimhaut und schwächt die Blutung somit ab. 

Gut zu wissen: alternative Therapie bei starken Regelblutungen

Bei starken Regelblutungen und nicht vorhandenem Kinderwunsch kann eine Behandlung mit der NovaSure-Methode eine Alternative zur Hormontherapie sein. Bei diesem minimalinvasiven Eingriff wird die Gebärmutterschleimhaut mittels Hochfrequenzenergie verödet. Die Gebärmutter selbst bleibt erhalten. 
Weitere Informationen zur Behandlung von starken Regelblutungen finden Sie hier.

Wann ist der richtige Zeitpunkt, mit dem Rauchen aufzuhören?

Salopp gesagt: Jetzt! Zumindest je früher, desto besser. Aber das ist ja bekanntlich leichter gesagt als getan. Haben Sie bereits einige erfolglose Versuche hinter sich, mit dem Rauchen aufzuhören? Seien Sie nicht so streng mit sich, denn dass es nicht geklappt hat, muss nicht nur an fehlender Willensstärke liegen. Vielleicht war einfach der Zeitpunkt ungünstig gewählt. Wussten Sie, dass dieser auch mit dem Zyklus zusammenhängen kann? Eine Studie der University of Montreal zeigt, dass bei Raucherinnen in der ersten Zyklushälfte das Verlangen nach einer Zigarette besonders groß ist. Diese sogenannte Follikelphase liegt zwischen dem Eintreten der Menstruation und dem Eisprung. Wenn Sie planen, aufzuhören, rauchen Sie die allerletzte Zigarette lieber in der Lutealphase, also in der zweiten Zyklushälfte nach dem Eisprung etwa zwei Wochen vor der erwarteten Periode.